Für über 7 Jahren war ich Kunde bei der Postbank. Als Student kam ich in den Genuss des kostenlosen Girokontos, hatte Online-Banking und war glücklich.

Nach dem Studium habe ich es dann auch als Gehaltskonto genutzt, damit waren die Kriterien für die kostenlose Kontoführung auch erfüllt.

Vor einigen Monaten habe ich mich dann aber dazu entschlossen, zu einer anderen Bank zu wechseln. Das Gehalt wurde fortan auf das 2. Giro gebucht, alles lief weiter wie gehabt.

Ich war bis vor knapp 4 Wochen auch unter 26 Jahre, daher war das Giro auch weiterhin kostenlos.  Als ich dann aber Ende März auf den Auszug gucke staune ich nicht schlecht, 5,90€ Kontoführungsgebühr wurden berechnet.

Da finde ich mich doch verarscht, wenn die Bank mit den Slogan “Unterm Strich zähl ich”  wirbt.

Spontan fallen mir mehrere Möglichkeiten ein, wie man in so einer Situation mit dem Kunden umgehen könnte:

  • Herzlichen Glückwunsch zum 26. Geburtstag Herr Weyand….*nette Floskeln …. übrigens, für unsere Leistungen erlauben wir uns zukünftig 5,90€ mtl in Rechnung zu stellen, sofern der Geldeingang nicht …
  • wenn der angebrochene Monat berechnet wird, dann doch bitte anteilig.. Rest von 19/30 meinetwegen..
  • “als langjähriger Kunde.. Kulanz, Übergangsfrist… ab XX kostet’s 5,90… “

Nunja, dem war leider nicht so – jedenfalls wurden die Gebühren abgebucht und ich habe vor 2 Wochen einen Brief an die Postbank geschickt. Nun warten wir mal ab, ob ich für die 2-3 Tage im April bevor meine Kündigung einging auch nochmal 5,90 € bezahlen darf…